Vereinsreise 2011 Sorsele Schwedisch Lappland

Bericht Vereinsreise 2011 Sorsele

Die etwas andere Fischer- und Vereinsreise vom 07.08.11 bis 14.08.11


Nach unseren letzten Fischerferien im Osttirol war uns allen schnell klar, dass wir ein weiteres Mal die Fischerferien gemeinsam verbringen wollen. Schnell wurde durch Steigi ein Trip zusammengestellt und organisiert. Dieses Mal ging es nach Schweden, genauer nach Lappland.

Was für ein Volltreffer hier gelandet wurde, konnte im Voraus niemand erahnen. Bereits bei der Anreise fing es über die Flughafenlautsprecher an. Die Durchsage lautete: „Wir bitten die Herren Künzi, Braun und Graf, sich sofort zum Gate zu begeben!“ Dies liess mein Puls höher schlagen. Umso mehr mich die Stewardess fragte, ob ich meine Kollegen evtl. mit meinem Handy erreichen könnte. Ansonsten würden wir ohne sie starten.

Schlussendlich sind sie doch noch eingetroffen und wir konnten noch rechtzeitig abheben. In Luleo angekommen haben wir unsere zwei Fahrzeuge übernommen und sind Richtung Sorsele gefahren.

Die Kommune Sorsele liegt im südlichen Teil von Lappland, wo wir unsere Ferien verbracht haben. In Sorsele und seiner Umgebung verbringen seit Jahren sehr viele Fischer die schönsten Tage des Jahres. Die Seen und Flüsse ziehen einem nicht selten in den Bann. Grund dafür sind die überaus vielfältigen Fischermöglichkeiten aber auch die reizvolle Landschaft. Eigentlich habe ich mich ein wenig wie in Kanada gefühlt. Aber aufgepasst Schweden kann süchtig machen und dies bereits nach einem kurzen Trip. Ich jedenfalls, denke viel an die wunderschöne Reise und Gegend in Sorsele. Mein Gedanken treffen vermutlich auch auf meine Freunde zu.

Die bevorzugten Fischgründe wie Storfosen, Kratzele und Bjoerkliden liegen in weniger frequentierten aber auch etwas für uns raueren Gegenden als in der Grafschaft vom Aaretal. Wie überall springen die Fische auch hier nicht einfach in den Feumer. Kenntnisse über Gewässer und die Art des Fischens sind Voraussetzung für den Erfolg. Auch das vorgängige Besuchen eines Schwimmkurses, und das Tragen eines Bauhelmes sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Fischerei. Einzelne von uns haben mehr oder weniger erfolgreich mit der Fliege Erfolge erzielen können. Es gibt halt Tage da geht man leer aus, gäll Steigi. Doch plötzlich ist alles wieder anders: „Nöd ich scho wieder!“, tönt es vom Fluss hinauf. Ich fühle mich deswegen wieder in die GRAF-schaft vom Aaretal versetzt.

Unsere Ferien verbringen wir an einem schönen, einzigartigen und idyllischen Fluss. Wahrlich ein kleines Bijou, unser schönes, tip-top eingerichtetes Blockhaus. Lediglich die Kanalisation musste infolge Papierstau entstopft werden. Was ich nicht verstehen konnte, war der viel zu kleine Boiler, welcher statt warmes, kaltes Wasser von sich gab. Im benachbarten Kinderhaus haben unsere Freunde Kurt und Hans geschlafen. Das Haupthaus mit seinem zentralen und schönen Ofen liess keine Wünsche offen. Sogar die nassen Fischerjacken konnten am Ofen getrocknet werden, leider ist dabei die Jacke von Kurt ein wenig eingegangen. Einzig Hubi mit seinen Wallungen fand die Wärme von diesem Teil nicht besonders.

Die ganze Reise habe ich mir nochmals genau überlegt. Das erfolgreiche Fischen, die täglichen Spaghetti, das Buttermesser in der Konfi, ich könnte noch mehr erzählen. Es würde jedoch zu weit führen. Ich jedoch habe nichts vergessen, alles abgespeichert und bin mir sicher, dass wir ein weiteres Mal nach Sorsele reisen werden.

Zum Abschluss glaube ich zu wissen, dass wir deswegen beneidet werden. Das Motto zur nächsten Vereinsreise soll deshalb lauten: „Jede muess für sich sälber luege“ Ich möchte mich bei all unseren Frauen, für das Verständnis von unserem schönen Hobby, sowie bei meinen Freunden für die sensationelle Reise, nochmals bedanken.

Der Präsident
Thomas Stutz





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